Was ist Mal- und Gestaltungstherapie

 „Kunst ist dazu da, den Staub des Alltags von der Seele zu waschen. Pablo Picasso

 

Die Mal- und Gestaltungstherapie (MGT) ist für alle Altersgruppen in schwierigen Lebenssituationen, in Übergangsphasen, bei Veränderung, als Selbstwertstärkung oder als Selbsterfahrung geeignet.

Kunsttherapie ist stets ressouren-orientiert, arbeitet mit dem gesunden Menschen.

Die Mal- und Gestaltungstherapie zählt zu den Kreativtherapien und unterscheidet sich von klassischen Therapien  dadurch, dass neben Gesprächen durch kreative  Ausdrucksmethoden die Eigenwahrnehmung angeregt wird.

Den Klient*innen wird so die Chance geboten, sich in der eigenen Ganzheit wahrzunehmen, Belastungen und Überlastungen zu erkennen und nach und nach Klarheit über individuelle Wünsche und Ziele zu finden und diese in den Alltag zu integrieren.

Der Ursprung der Maltherapie liegt in der psychoanalytischen Lehre von C.G.Jung. 

In der Maltherapie geht nie um das fertige Werk! Es wird nicht bewertet, ob das Bild schön geworden ist und irgendwelchen ästhetischen Maßstäben genügt. Somit sind keine Vorerfahrungen notwendig. In der Maltherapie geht nie um das fertige Werk! Es wird nicht bewertet, ob das Bild schön geworden ist und irgendwelchen ästhetischen Maßstäben genügt. Somit sind keine Vorerfahrungen notwendig. 

Mal- und Gestaltungstherapie oder Kunsttherapie ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignet.

 

In der Maltherapie geht nie um das fertige Werk! Es wird nicht bewertet, ob das Bild schön geworden ist und irgendwelchen ästhetischen Maßstäben genügt. Somit sind keine Vorerfahrungen notwendig. 

In der Maltherapie steht der Malprozess im Mittelpunkt. D.h. es geht darum wie das Bild gestaltet wird. Welche Gedanken, Gefühle und Erinnerungen tauchen während des Malens auf? Ist der Prozess schwungvoll, zögerlich, großflächig, detailreich? Welche Farben und Symbole tauchen auf? Welche Bedeutung und Gefühle verknüpft der/die Gestalter*in mit den jeweiligen Farben und Symbolen? Der/die Klient*in wird im Prozess aktiv. 

„Indem der Patient sozusagen sich selber malt,

kann er sich selbst gestalten“ C.G. Jung 

 

Anliegen, Wünsche und Ziele werden zunächst anhand von Bildern und Gestaltungen zum Ausdruck gebracht. Im nächsten Schritt werden sie in das bewusste Alltagsleben integriert. Dem schöpferischen Prozess wohnt eine zentrierende, heilende Kraft inne. Der Gestaltungsprozess bewirkt eine Konzentration auf sich selbst und ermöglicht es, mit dem Unbewussten in Kontakt zu kommen. Innere Kräfte werden durch die Achtsamkeit im kreativen Gestalten aktiviert.

 

Die Mal- und Gestaltungstherapie ist ein psychodynamisches Therapieverfahren, in dem bildnerische Gestaltungen einen zentralen Stellenwert einnehmen. 

In einem therapeutischen Kontext sind Bilder ein wichtiges Kommunikationsmittel. Bilder und Gestaltungen hinterlassen einen tieferen Eindruck als Worte. Sie sind der bildnerische Ausdruck von Emotionen, Erfahrungen, Sehnsüchten und Visionen.

Sie spiegeln sowohl Krisen und Belastungen als auch Ressourcen wider und zeigen Möglichkeiten auf, wie man Symptome mindern oder beseitigen kann.